| Zur Fotografie des
Mondes von Thierry Legault mit Ergänzungen von Wolfgang Paech |
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| Hochaufgelöste Detailaufnahmen des Mondes -
Kollimation der
Teleskopoptik |
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| Kollimation bezeichnet den korrekten Zustand der Justage
einzelner optischer Komponenten eines optischen Systems zueinander. Dabei ist
gefordert, dass sowohl einzelne Komponenten (Spiegel) des Systems rechtwinklig
zueinander stehen, als auch dass der Aufnahmesensor (DSLR/CCD- oder Videokamera
exakt rechtwinklig zur Optik steht. Letzter Punkt ist im allgemeinen durch die
Mechanik des Teleskops gegeben und kann vom Beobachter nicht beeinflusst
werden. Merke: Der Justagezustand einer Aufnahmeoptik bei hochaufgelösten Detailaufnahmen des Mondes ist essentiell für die resultierende Bildqualität des Endbildes. Nehmen Sie sich deshalb die Zeit VOR jeder Aufnahmesession den Kollimationszustand ihrer Teleskopoptik zu prüfen und gegebenenfalls neu zu kollimieren. Dies kostet nur wenige Minuten ihrer Zeit. Während der Beobachter den Seeingbedingungen relativ hilflos gegen über steht, hat er auf den Justagezustand seiner Optik vollen Zugriff. Für die Überprüfung des Justagezustandes und/oder der Justage von Spiegelteleskopen (Schmidt Cassegrain/Newton Teleskope) gibt es einfache Hilfsmittel, z.B. den Baader LaserColli. Die drei folgenden Bilder zeigen den Einfluss des Justagezustandes auf die resultierende Bildqualit. Links oben im Bild ist jeweils das resultierende Beugungsbild eines Sterns dargestellt. Links das unscharf fokussierte Bild des Stern und rechts die daraus resultierende Bildqualität am Beispiel der Mondkraters Ptolemäeus. Von oben nach unten: (Vergrößern durch Anklicken) perfekt schlecht und unbrauchbar |
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