|
|
Hochaufgelöste Detailaufnahmen des Mondes -
Basiswissen |
Das "Geheimnis" der hochaufgelösten
Detailfotografie des Mondes besteht im wesentlichen darin, dass mit einer
Videokamera in kurzer Zeit eine große Anzahl (mehrere Tausend) von
Einzelbildern aufgenommen werden. Eine Software analysiert später in der
Bildverarbeitung die Einzelbilder nach Qualität und Bildschärfe. Es
werden dann in einem weiteren Verarbeitungsschritt nur die besten Bilder (ca.
10% der Rohbilder) von der Software zu einem Summenbild aufaddiert (stacking),
welches dann in einem letzten Schritt zum Endbild verarbeitet wird. Diese
Aufnhametechnik nennt man übrigens auch "lucky
imaging". |
 |
Grundvoraussetzungen für erfolgreiche hochaufgelöste
Detailaufnahmen des Mondes sind
- eine empfindliche
Videokamera (vorzugsweise in Schwarz Weiß), die in möglichst hoher
Bildrate (frames per second, f/s) und vielen Graustufen (12 bit
Digitalisierung) Einzelbilder als Avi-file aufzeichnen kann, z.B.
die neue Celestron SkyRis
Kamera.
- wesentliche
größere Aufnahmebrennweiten als bei der DSLR Fotografie des gesamten
Mondes
|
|
Die
erreichbare Bildauflösung ist letztlich abhängig von vielen
Parametern. Die wichtigsten sind dabei:
- die Öffnung des Teleskops
(je größer desto höher die Bildauflösung),
- die optischen Qualität des
Teleskops,
- die
Aufnahmebrennweite,
- die perfektete Kollimation und
Fokussierung der Aufnahmeoptik,
- die thermischen Umgebung des
Teleskopstandortes und
- den Seeingbedingungen des
Teleskopstandortes
|
| |